Stellungnahme

Stellungnahme

Stellungnahme

Viele liebe Lesende, die in Social Media oder Foren auf Verleumdungen und Falschaussagen über uns stoßen, treten oftmals mit viel Energie und Herzblut für uns ein und versuchen, Dinge richtig zu stellen. Das wissen wir sehr zu schätzen. 

Um Diskussionen abzukürzen, den Hetzenden keine weitere Bühne zu bieten und nicht auf jeden unliebsamen Beitrag einzugehen, bitten wir euch, einfach auf diese Stellungnahme zu verlinken, sobald Aussagen in die Richtung der unten aufgeführten Verleumdungen und Falschbehauptungen gehen.

https://www.rettet-das-huhn.de/stellungnahme/


Angeblicher Kauf und Verkauf von Hühnern

Wir übernehmen die Hühner grundsätzlich und immer kostenlos von den Betrieben. Ebenso geben wir die Hühner kostenlos an unsere Adoptierenden weiter. Eine Schutzgebühr wird vom Verein Rettet das Huhn e.V. nicht erhoben.
Der Verein finanziert seine gesamte Arbeit durch Spenden, die mit oder ohne Zusammenhang zur Vermittlung einzelner Tiere dem Verein zugewandt werden können. 

Angebliche Unterstützung des Systems Tierindustrie bzw. der Legehennenbetriebe durch unsere Hühnerrettungen
Ausgediente Legehennen, als Abfallprodukt der Eierindustrie, haben zum Zeitpunkt der Abgabe in der Wirtschaft noch einen sehr geringen "Schlachtwert" von 20-50 ct pro Tier. Diesem Gewinn stehen die Kosten und der Aufwand für die Ausstallung und den Transport zum Schlachthof gegenüber. Je nach Marktlage, Menge der Tiere und Entfernung zum Schlachthof kann es für die Betriebe so eventuell zu einem leichten Gewinn oder zu einem leichten Verlust kommen - durchschnittlich handelt es sich um eine Nullrechnung.

Wenn ein Betrieb seine Tiere kostenlos an Rettet das Huhn e.V. abgibt, entfallen für ihn der Gewinn für die Schlachtung ebenso wie die Kosten für Ausstallung und Transport. Es handelt sich um eine sichere Nullrechnung für den Betrieb. Eine Ausstallung durch Rettet das Huhn e.V.  ist allerdings mit einem Mehraufwand für die Betriebe verbunden, da wir behutsam ausstallen und daher deutlich mehr Zeit benötigen als wirtschaftliche Ausstalltrupps. Es müssen auch bezüglich des Termins erheblich mehr Absprachen mit uns getroffen werden, als es der Fall wäre, wenn ein konventioneller Schlachttransport die Tiere holen würde. Wir sind darauf angewiesen, die Ausstallungen am Wochenende durchzuführen. Je nach Liefertermin der neuen Junghennen können den Betrieben so auch einige Tage mehr Leerstand des Stalles entstehen, was finanzielle Einbußen bedeutet.
Den Betrieben entstehen durch die Überlassung der Hennen an uns genauso viele Kosten oder im Einzelfall auch etwas mehr, als es bei einer konventionellen Ausstallung und Schlachtung der Tiere der Fall wäre.

Viele (nicht mit RdH kooperiende) Betriebe betreiben vor der Ausstallung ihrer Legehennen einen “Hof-Verkauf” und geben die Tiere für 1-3€ pro Tier an Menschen ab, die die Tiere dann privat meist noch zum weiteren Eierlegen ausbeuten und schließlich schlachten. Sicher sind auch hier immer wieder tierliebe Menschen dabei, die auf diese Weise Tiere retten möchten. Mit einem solchen Freikauf der Tiere unterstützt man den abgebenden Betrieb finanziell deutlich, und wir raten davon dringend ab.

Das System der Tierindustrie können wir durch unsere Rettungen natürlich nicht durchbrechen. Nach der Ausstallung durch uns wird der Stall ebenso wieder mit Junghennen besetzt, wie es der Fall wäre, wenn die Hennen zum Schlachter gegangen wären.

Allerdings tragen unsere Aktionen wesentlich zur Aufklärung der Bevölkerung über die Hintergründe der Eierindustrie bei. Die Menschen, die unseren Hühnern in unserer Arbeit begegnen, werden erschüttert vom Anblick der ausgebeuteten Tiere. Viele Menschen wussten vorher nicht oder wollten nicht darüber nachdenken, unter welchen Bedingungen Legehennen leben und sterben müssen.

Die geretteten Hennen selbst sind kleine Botschafterinnen und überlebende Zeugen der Tierindustrie. Ihre Lebensfreude und ihr Aufblühen im neuen Zuhause zu erleben, ist für die Menschen beglückend und nochmals erschütternd zugleich - zeigt es doch eindringlich und nicht verdrängbar, welche grundlegenden Erfahrungen den Tieren in der Tierindustrie vorenthalten werden und wie sie jeglicher Möglichkeit zur Auslebung ihrer natürlichen Grundbedürfnisse beraubt wurden. Eine Begegnung mit ihnen und die Wahrnehmung eines solchen geretteten Tieres als fühlendes Individuum ändert oft mehr und wirkt eindrucksvoller als Berichte im Fernsehen oder anderen Medien. Unsere Hühner laufen durch Deutschlands Gärten, werden gesehen und haben schon viele Menschen bewegt, ihr Konsumverhalten zu überdenken und sich vom Konsum von Eiern und anderen tierischen Produkten abzuwenden.

Durch unsere Rettungsbrücken haben wir zudem wertvolle, direkte Einblicke in das System Tierausbeutung und bringen Bilder der Opfer ans Licht, die ansonsten kaum zu finden sind: Wir holen schwer verletzte, sterbenskranke und zu Tode geschwächte Tiere heraus, die täglich als Verluste schon während des Legejahres ungesehen in den Betrieben sterben und in den Kadavertonnen landen. Wir dokumentieren Krankheiten der überzüchteten Tiere, Verletzungen, Kannibalismus usw. anhand dieser überlebenden Opfer der Ausbeutung.

Angebliche Unterstützung der Qualzucht von Legehybriden

Legehybriden werden für die Eierindustrie gezüchtet - für höchstmöglichen Profit der Betriebe, für günstigten, grenzenlosen Eierkonsum durch die Verbrauchenden. Nicht für tierschützende Vereine wie Rettet das Huhn e.V.

Rettet das Huhn e.V. übernimmt  jährlich circa 10. 000 von 51 Millionen Legehennen im Jahr. Das sind 0,0196%...  

Ob diese Tiere von Rettet das Huhn e.V. übernommen und gerettet werden, oder so wie die restlichen 99,98% geschlachtet werden, ist, wie oben schon erläutert, für die Tierindustrie rein finanziell irrelevant. Wenn es RdH nicht gäbe, würde nicht ein einziges Huhn weniger in der Eierindustrie ausgebeutet werden. 

Rettet das Huhn e.V. leistet durch die Sichtbarmachung der geretteten Tiere aber wichtige Aufklärungsarbeit, kämpft für Veränderung in Richtung einer veganen Lebensweise und gegen die Tierindustrie. Wir thematisieren dabei explizit und deutlich das enorme gesundheitliche Leid, das den Tieren durch die Qualzucht ihrer Legeorgane angetan  wird und fordern ein Ende der Qualzucht ebenso wie ein Ende jeglicher Nutzung von Tieren.

Angebliche Behinderung der Zucht von alten Hühnerrassen
Unsere geretteten Hühner stehen in keiner Konkurrenz zu alten Haustierrassen. Die Menschen, die unsere Hühner adoptieren, tun das, weil sie den Gedanken unterstützen, das Leid der qualgezüchteten Tiere und das Unrecht der Tierindustrie in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Und natürlich, weil sie ein großes Herz für Tiere haben und einigen wenigen Tieren, die dem Tierausbeutesystem lebend entkommen können, noch etwas Liebe und lebenswerte Momente schenken möchten für die kurze Zeit, die den Tieren oft nur noch bleibt. Die allermeisten Menschen, die unsere Tiere adoptieren, würden stattdessen KEINE alten Haustierrassen halten. Sie tun es aus Tierschutzgründen und weil sie verstanden haben, dass wir mit der Rettung und Sichtbarmachung der "verbrauchten" Tiere gegen das System, dem sie entstammen, kämpfen. Und selbst wenn diese Menschen, statt geretteter Legehennen nun Rassehühner von einem Züchter kaufen würden - was wäre dann im Kampf gegen die Tierindustrie gewonnen? 

Das Problem liegt im Eierkonsum der Menschen, die keine eigenen Hühner halten können - also der überwiegenden Mehrheit unserer Gesellschaft. Diese Menschen konsumieren die Eier der ausgebeuteten Hybriden in der Tierindustrie - und diese Menschen muss man durch Aufklärung erreichen. 

Abgesehen davon geht ein Großteil der in der Tierindustrie produzierten Eier in verarbeitete Produkte. Das Problem lässt sich nicht lösen, in dem mehr Menschen eigene Hühner halten - egal ob Rassehuhn oder Hybridhuhn - sondern in dem mehr Menschen sich auf den Weg in eine vegane Lebensweise machen. 

Was nützt es, wenn in den Gärten Rassehühner umherlaufen (Nebenfrage: Was geschieht mit den Bruderhähnen, der hier gezüchteten Tiere?), die Menschen aber weiterhin Produkte kaufen, in denen verarbeitetes Ei aus der Tierindustrie steckt…



Gemeinnützige Tätigkeit
Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, werden regelmäßig vom Finanzamt geprüft und verfolgen keine wirtschaftlichen Ziele. Alle Mittel des Vereins werden im Sinne des Ziels des Vereins eingesetzt. Wir sind der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen und arbeiten zu allergrößtem Teil ehrenamtlich. Unsere Satzung, Freistellungsbescheid, Angaben zu Mittelherkunft, Mittelverwendung, Personalstruktur usw. können auf der
Transparenzseite unserer Homepage eingesehen werden. 


Sachkunde, Seuchenschutz, Transport
Da es unserer Vereinstätigkeit insbesondere an der Gewerbsmäßigkeit fehlt, ist Rettet das Huhn e.V. kein Transportunternehmen im Sinne der Viehverkehrsordnung. Ebenso unterliegen wir nicht der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.

Rettet das Huhn e.V.  ist als hühnerhaltender Betrieb beim Veterinäramt registriert.
Wir führen ein vollständiges Bestandsbuch über alle unsere Tiere und Vermittlungen und Desinfektionskontrollbücher über unsere Transporte
An einem Lehrgang „Befähigungsnachweis für Fahrer von Lebendtiertransporten (Geflügel)“ haben zwei Vorstandsmitglieder auf Rat des Veterinäramtes erfolgreich teilgenommen (betrifft Sachkunde).
Unsere Aktionen und Transporte sind sowohl mit den abgebenden Legehennenbetrieben abgesprochen als auch beim Veterinäramt offen gelegt und natürlich in jeder Hinsicht legal.


Schutzvertrag / angeblicher “Knebelvertrag”

Unser Schutzvertrag enthält im seriösen Tierschutz übliche Formulierungen und ist unabdingbarer Teil einer verantwortlichen Tierschutzarbeit. Wie bei anderen Verträgen gilt auch hier: Wer mit den Bedingungen nicht einverstanden ist, muss keinen Vertrag mit uns eingehen. Wer aber Hühner von uns adoptieren möchte, muss unseren Bedingungen zustimmen.

 

Verlängerung des Leids überzüchteter Hybriden

Wir begleiten und beraten die Adoptierenden unserer Hühner in höchstem Maße und klären schon vor der Adoption im Vermittlungsgespräch und anhand unserer erstellten Dokumente zu den typischen Erkrankungen und Problemen der Legehybriden auf. Unser gesamtes Team steht unseren Adoptierenden täglich mit Rat und Tat zur Seite. Nähere Infos hierzu unter: Hühner behüten -> Krankheiten

Wir stehen deutschlandweit in ständigem Austausch mit legehybriderfahrenen, spezialisierten Tierärztinnen und Tierärzten, die unsere Tiere seit Jahren betreuen und so maßgebliche Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt haben. Mit mehr als 140.000 geretteten Tieren und über 10jähriger Erfahrung können wir mit Sicherheit sagen, dass diesen Tieren mit ausreichender Fürsorge und guter Vorbereitung und Begleitung ein wunderbares, lebenswertes Leben geschenkt werden kann.


Öffentlichkeitsarbeit / angeblich aggressives Auftreten
Neben der reinen Lebensrettung der Legehennen ist die Öffentlichkeitsarbeit ein wesentlicher Bestandteil unserer Tierschutzarbeit. Wir zeigen die Missstände und das in der Tierindustrie existierende Leid auf und richten unseren Blick gleichsam auf die geretteten Lebewesen.
Wir befürworten die vegane Lebensweise und positionieren uns klar gegen jede Form der Tierausbeutung und  sogenannte “Nutz”tierhaltung. 

Wir versuchen auch durch positive Bilder und den Blick auf die geretteten Individuen, Menschen im Herzen zu erreichen und zu ermutigen, auf tierische Produkte zu verzichten.

In Diskussionen (im www, social media und in der “realen” Welt) treten unsere Vereinsmitglieder stets sachlich auf.

Insbesondere finden sich keine unsachlichen oder beleidigenden Kommentare von unseren Mitgliedern in Facebook-Diskussionen.

Viele liebe Lesende, die in Social Media oder Foren auf Verleumdungen und Falschaussagen über uns stoßen, treten oftmals mit viel Energie und Herzblut für uns ein und versuchen, Dinge richtig zu stellen. Das wissen wir sehr zu schätzen. 

Um Diskussionen abzukürzen, den Hetzenden keine weitere Bühne zu bieten und nicht auf jeden unliebsamen Beitrag einzugehen, bitten wir euch, einfach auf diese Stellungnahme zu verlinken, sobald Aussagen in die Richtung der unten aufgeführten Verleumdungen und Falschbehauptungen gehen.

https://www.rettet-das-huhn.de/stellungnahme/


Angeblicher Kauf und Verkauf von Hühnern

Wir übernehmen die Hühner grundsätzlich und immer kostenlos von den Betrieben. Ebenso geben wir die Hühner kostenlos an unsere Adoptierenden weiter. Eine Schutzgebühr wird vom Verein Rettet das Huhn e.V. nicht erhoben.
Der Verein finanziert seine gesamte Arbeit durch Spenden, die mit oder ohne Zusammenhang zur Vermittlung einzelner Tiere dem Verein zugewandt werden können. 


Angebliche Unterstützung des Systems Tierindustrie bzw. der Legehennenbetriebe durch unsere Hühnerrettungen
Ausgediente Legehennen, als Abfallprodukt der Eierindustrie, haben zum Zeitpunkt der Abgabe in der Wirtschaft noch einen sehr geringen "Schlachtwert" von 20-50 ct pro Tier. Diesem Gewinn stehen die Kosten und der Aufwand für die Ausstallung und den Transport zum Schlachthof gegenüber. Je nach Marktlage, Menge der Tiere und Entfernung zum Schlachthof kann es für die Betriebe so eventuell zu einem leichten Gewinn oder zu einem leichten Verlust kommen - durchschnittlich handelt es sich um eine Nullrechnung.

Wenn ein Betrieb seine Tiere kostenlos an Rettet das Huhn e.V. abgibt, entfallen für ihn der Gewinn für die Schlachtung ebenso wie die Kosten für Ausstallung und Transport. Es handelt sich um eine sichere Nullrechnung für den Betrieb. Eine Ausstallung durch Rettet das Huhn e.V.  ist allerdings mit einem Mehraufwand für die Betriebe verbunden, da wir behutsam ausstallen und daher deutlich mehr Zeit benötigen als wirtschaftliche Ausstalltrupps. Es müssen auch bezüglich des Termins erheblich mehr Absprachen mit uns getroffen werden, als es der Fall wäre, wenn ein konventioneller Schlachttransport die Tiere holen würde. Wir sind darauf angewiesen, die Ausstallungen am Wochenende durchzuführen. Je nach Liefertermin der neuen Junghennen können den Betrieben so auch einige Tage mehr Leerstand des Stalles entstehen, was finanzielle Einbußen bedeutet.
Den Betrieben entstehen durch die Überlassung der Hennen an uns genauso viele Kosten oder im Einzelfall auch etwas mehr, als es bei einer konventionellen Ausstallung und Schlachtung der Tiere der Fall wäre.

Viele (nicht mit RdH kooperiende) Betriebe betreiben vor der Ausstallung ihrer Legehennen einen “Hof-Verkauf” und geben die Tiere für 1-3€ pro Tier an Menschen ab, die die Tiere dann privat meist noch zum weiteren Eierlegen ausbeuten und schließlich schlachten. Sicher sind auch hier immer wieder tierliebe Menschen dabei, die auf diese Weise Tiere retten möchten. Mit einem solchen Freikauf der Tiere unterstützt man den abgebenden Betrieb finanziell deutlich, und wir raten davon dringend ab.

Das System der Tierindustrie können wir durch unsere Rettungen natürlich nicht durchbrechen. Nach der Ausstallung durch uns wird der Stall ebenso wieder mit Junghennen besetzt, wie es der Fall wäre, wenn die Hennen zum Schlachter gegangen wären.

Allerdings tragen unsere Aktionen wesentlich zur Aufklärung der Bevölkerung über die Hintergründe der Eierindustrie bei. Die Menschen, die unseren Hühnern in unserer Arbeit begegnen, werden erschüttert vom Anblick der ausgebeuteten Tiere. Viele Menschen wussten vorher nicht oder wollten nicht darüber nachdenken, unter welchen Bedingungen Legehennen leben und sterben müssen.

Die geretteten Hennen selbst sind kleine Botschafterinnen und überlebende Zeugen der Tierindustrie. Ihre Lebensfreude und ihr Aufblühen im neuen Zuhause zu erleben, ist für die Menschen beglückend und nochmals erschütternd zugleich - zeigt es doch eindringlich und nicht verdrängbar, welche grundlegenden Erfahrungen den Tieren in der Tierindustrie vorenthalten werden und wie sie jeglicher Möglichkeit zur Auslebung ihrer natürlichen Grundbedürfnisse beraubt wurden. Eine Begegnung mit ihnen und die Wahrnehmung eines solchen geretteten Tieres als fühlendes Individuum ändert oft mehr und wirkt eindrucksvoller als Berichte im Fernsehen oder anderen Medien. Unsere Hühner laufen durch Deutschlands Gärten, werden gesehen und haben schon viele Menschen bewegt, ihr Konsumverhalten zu überdenken und sich vom Konsum von Eiern und anderen tierischen Produkten abzuwenden.

Durch unsere Rettungsbrücken haben wir zudem wertvolle, direkte Einblicke in das System Tierausbeutung und bringen Bilder der Opfer ans Licht, die ansonsten kaum zu finden sind: Wir holen schwer verletzte, sterbenskranke und zu Tode geschwächte Tiere heraus, die täglich als Verluste schon während des Legejahres ungesehen in den Betrieben sterben und in den Kadavertonnen landen. Wir dokumentieren Krankheiten der überzüchteten Tiere, Verletzungen, Kannibalismus usw. anhand dieser überlebenden Opfer der Ausbeutung.


Angebliche Unterstützung der Qualzucht von Legehybriden

Legehybriden werden für die Eierindustrie gezüchtet - für höchstmöglichen Profit der Betriebe, für günstigten, grenzenlosen Eierkonsum durch die Verbrauchenden. Nicht für tierschützende Vereine wie Rettet das Huhn e.V.

Rettet das Huhn e.V. übernimmt  jährlich circa 10. 000 von 51 Millionen Legehennen im Jahr. Das sind 0,0196%...  

Ob diese Tiere von Rettet das Huhn e.V. übernommen und gerettet werden, oder so wie die restlichen 99,98% geschlachtet werden, ist, wie oben schon erläutert, für die Tierindustrie rein finanziell irrelevant. Wenn es RdH nicht gäbe, würde nicht ein einziges Huhn weniger in der Eierindustrie ausgebeutet werden. 

Rettet das Huhn e.V. leistet durch die Sichtbarmachung der geretteten Tiere aber wichtige Aufklärungsarbeit, kämpft für Veränderung in Richtung einer veganen Lebensweise und gegen die Tierindustrie. Wir thematisieren dabei explizit und deutlich das enorme gesundheitliche Leid, das den Tieren durch die Qualzucht ihrer Legeorgane angetan  wird und fordern ein Ende der Qualzucht ebenso wie ein Ende jeglicher Nutzung von Tieren.


Angebliche Behinderung der Zucht von alten Hühnerrassen
Unsere geretteten Hühner stehen in keiner Konkurrenz zu alten Haustierrassen. Die Menschen, die unsere Hühner adoptieren, tun das, weil sie den Gedanken unterstützen, das Leid der qualgezüchteten Tiere und das Unrecht der Tierindustrie in unserer Gesellschaft sichtbar zu machen. Und natürlich, weil sie ein großes Herz für Tiere haben und einigen wenigen Tieren, die dem Tierausbeutesystem lebend entkommen können, noch etwas Liebe und lebenswerte Momente schenken möchten für die relativ kurze Zeit, die den Tieren oft nur noch bleibt. Die allermeisten Menschen, die unsere Tiere adoptieren, würden stattdessen KEINE alten Haustierrassen halten. Sie tun es aus Tierschutzgründen und weil sie verstanden haben, dass wir mit der Rettung und Sichtbarmachung der "verbrauchten" Tiere gegen das System, dem sie entstammen, kämpfen. Und selbst wenn diese Menschen, statt geretteter Legehennen nun Rassehühner von einem Züchter kaufen würden - was wäre dann im Kampf gegen die Tierindustrie gewonnen? 

Das Problem liegt im Eierkonsum der Menschen, die keine eigenen Hühner halten können - also der überwiegenden Mehrheit unserer Gesellschaft. Diese Menschen konsumieren die Eier der ausgebeuteten Hybriden in der Tierindustrie - und diese Menschen muss man durch Aufklärung erreichen. 

Abgesehen davon geht ein Großteil der in der Tierindustrie produzierten Eier in verarbeitete Produkte. Das Problem lässt sich nicht lösen, in dem mehr Menschen eigene Hühner halten - egal ob Rassehuhn oder Hybridhuhn - sondern in dem mehr Menschen sich auf den Weg in eine vegane Lebensweise machen. 

Was nützt es, wenn in den Gärten Rassehühner umherlaufen (Nebenfrage: Was geschieht mit den Bruderhähnen, der hier gezüchteten Tiere?), die Menschen aber weiterhin Produkte kaufen, in denen verarbeitetes Ei aus der Tierindustrie steckt…

Gemeinnützige Tätigkeit
Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein, werden regelmäßig vom Finanzamt geprüft und verfolgen keine wirtschaftlichen Ziele. Alle Mittel des Vereins werden im Sinne des Ziels des Vereins eingesetzt. Wir sind der Initiative Transparente Zivilgesellschaft angeschlossen und arbeiten zu allergrößtem Teil ehrenamtlich. Unsere Satzung, Freistellungsbescheid, Angaben zu Mittelherkunft, Mittelverwendung, Personalstruktur usw. können auf der
Transparenzseite unserer Homepage eingesehen werden. 


Sachkunde, Seuchenschutz, Transport
Da es unserer Vereinstätigkeit insbesondere an der Gewerbsmäßigkeit fehlt, ist Rettet das Huhn e.V. kein Transportunternehmen im Sinne der Viehverkehrsordnung. Ebenso unterliegen wir nicht der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung.

Rettet das Huhn e.V.  ist als hühnerhaltender Betrieb beim Veterinäramt registriert.
Wir führen ein vollständiges Bestandsbuch über alle unsere Tiere und Vermittlungen und Desinfektionskontrollbücher über unsere Transporte
An einem Lehrgang „Befähigungsnachweis für Fahrer von Lebendtiertransporten (Geflügel)“ haben zwei Vorstandsmitglieder auf Rat des Veterinäramtes erfolgreich teilgenommen (betrifft Sachkunde).
Unsere Aktionen und Transporte sind sowohl mit den abgebenden Legehennenbetrieben abgesprochen als auch beim Veterinäramt offen gelegt und natürlich in jeder Hinsicht legal.


Schutzvertrag / angeblicher “Knebelvertrag”

Unser Schutzvertrag enthält im seriösen Tierschutz übliche Formulierungen und ist unabdingbarer Teil einer verantwortlichen Tierschutzarbeit. Wie bei anderen Verträgen gilt auch hier: Wer mit den Bedingungen nicht einverstanden ist, muss keinen Vertrag mit uns eingehen. Wer aber Hühner von uns adoptieren möchte, muss unseren Bedingungen zustimmen.

 

Verlängerung des Leids überzüchteter Hybriden

Wir begleiten und beraten die Adoptierenden unserer Hühner in höchstem Maße und klären schon vor der Adoption im Vermittlungsgespräch und anhand unserer erstellten Dokumente zu den typischen Erkrankungen und Problemen der Legehybriden auf. Unser gesamtes Team steht unseren Adoptierenden täglich mit Rat und Tat zur Seite. Nähere Infos hierzu unter: Hühner behüten -> Krankheiten

Wir stehen deutschlandweit in ständigem Austausch mit legehybriderfahrenen, spezialisierten Tierärztinnen und Tierärzten, die unsere Tiere seit Jahren betreuen und so maßgebliche Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt haben. Mit mehr als 140.000 geretteten Tieren und über 10jähriger Erfahrung können wir mit Sicherheit sagen, dass diesen Tieren mit ausreichender Fürsorge und guter Vorbereitung und Begleitung ein wunderbares, lebenswertes Leben geschenkt werden kann.


Öffentlichkeitsarbeit / angeblich aggressives Auftreten
Neben der reinen Lebensrettung der Legehennen ist die Öffentlichkeitsarbeit ein wesentlicher Bestandteil unserer Tierschutzarbeit. Wir zeigen die Missstände und das in der Tierindustrie existierende Leid auf und richten unseren Blick gleichsam auf die geretteten Lebewesen.
Wir befürworten die vegane Lebensweise und positionieren uns klar gegen jede Form der Tierausbeutung und  sogenannte “Nutz”tierhaltung. 

Wir versuchen auch durch positive Bilder und den Blick auf die geretteten Individuen, Menschen im Herzen zu erreichen und zu ermutigen, auf tierische Produkte zu verzichten.

In Diskussionen (im www, social media und in der “realen” Welt) treten unsere Vereinsmitglieder stets sachlich auf.

Insbesondere finden sich keine unsachlichen oder beleidigenden Kommentare von unseren Mitgliedern in Facebook-Diskussionen.

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